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VOR ORT – SAARLOUIS

Vor-Ort - Saarlouis
Vor-Ort - Saarlouis

07.12.2021

Umfassender Schutz für Produktion und Verwaltung.

Eigentlich sind sich die Unternehmen Telenot und der Hersteller von Rollladen und Toren LAKAL in ihrer Philosophie recht ähnlich. Beide stellen Produkte auf höchstem Niveau her, beide setzen auf Fertigungskompetenz im eigenen Haus – und bei beiden steht das Thema „Schutz“ im Mittelpunkt. Der Unterschied: Telenot ist Experte im Bereich elektronische Sicherheitstechnik; LAKAL hingegen Spezialist für Rollladen, Tore, Sonnen und Insektenschutz.

„LAKAL schützt, was Sie lieben“, heißt seit Anfang 2021 der Slogan des Unternehmens, dessen Ursprünge bis zum Jahr 1924 zurückreichen. Hier steht der Schutz vor Sonne, Kälte oder Insekten im Mittelpunkt. Aber natürlich auch vor Einbrechern. Es ist daher vielleicht kein Zufall, dass das Unternehmen den Autorisierten Telenot-Stützpunkt MB Sicherheitstechnik aus Saarbrücken wählte, um eine umfassende Sicherheitslösung für das im Jahr 2016 neu bezogene Firmengelände in Saarlouis zu entwickeln und zu realisieren. Neben dem Einbau, stand der Autorisierte Telenot-Stützpunkt dem Rollladen- und Tortechnikhersteller bereits im Vorfeld beratend zur Seite.

„Ein Auftrag mit bemerkenswerten Dimensionen“, wie Jörg Müller, Geschäftsführer von MB Sicherheitstechnik, betont. Denn schließlich befinden sich auf dem weitläufigen Gelände neben der Verwaltung auch Lager und Produktionsstätten. Als technisches Rückgrat des Systems hat sich Müller daher für die Gefahrenmelderzentrale hiplex 8400H entschieden. Dank ihres modularen Aufbaus bietet sie neben höchster Sicherheit auch maximale Flexibilität, um unterschiedlichste Sicherheitsforderungen zu erfüllen. Zudem ist die hiplex 8400H so konzipiert, dass sie sich bedarfsgerecht allen heutigen und zukünftigen Anforderungen anpassen lässt. In der aktuellen, bei LAKAL verwendeten Variante, kann sie sich beispielsweise auch mit der Digitalplattform hiXserver von Telenot verbinden, die unter anderem effizienten Fernservice über eine höchstsichere Datenleitung ermöglicht.

Zwei Slave-Zentralen integriert
Bei LAKAL ergänzen zwei weitere Slave-Zentralen die Sicherheitslösung. „Durch die großen Distanzen kommen die Leitungen an ihre Grenze. Mit den beiden Slave-Anlagen haben wir die zuverlässige Funktionsfähigkeit des Systems sichergestellt“, erklärt Müller. Neben einer umfassenden Außenhautüberwachung sorgen zahlreiche Bewegungsmelder für den Schutz des gesamten Firmenareals vor Einbrechern.

Die ersten Planungen für die Sicherheitslösung begannen im April 2020. Nach deren Präzisierung im Januar 2021 startete das Team von MB Sicherheitstechnik mit der Umsetzung, die mittlerweile
abgeschlossen ist. Zur absoluten Zufriedenheit des Kunden, denn Jörg Müller ist bereits dabei, an einem weiteren Standort von LAKAL eine vergleichbare Sicherheitslösung aufzubauen.

Der Sommer geht, Diebe und Einbrecher kommen!

23.11.2021

Der Herbst steht vor der Tür. Und mit ihm Diebe und Einbrecher. Sie lieben die dunkle Jahreszeit und nutzen die frühe Dunkelheit nach der Zeitumstellung, um auf Beutezug zu gehen. Rund 50 % aller Einbrüche ereignen sich in den Monaten Oktober bis Januar.

Informationsdokument des BHE

Informationsdokument
Informationsdokument Sind Infraschallanlagen sichere Alarmanlagen?

30.04.2021

Informationsdokument "Sind Infraschallanlagen sichere Alarmanlagen?"


Infraschallanlagen sowie Anlagen, die auf der Basis von Luftdruck-, Luftvolumen- oder Raumresonanzfrequenz-Technik beruhen, werden oftmals als Alarmanlagen beworben. Für solche Anlagen existieren derzeit keine Anwendungsregeln bzw. Normen. Daher sind sie auch von der KfW-Förderung "Einbruchschutz" ausgeschlossen. Wir informieren über die notwendigen Voraussetzungen für eine zuverlässige Alarmanlage und wo Sie qualifizierte Fachunternehmen sowie kostenlose Beratung finden.

Sogenannte Alarmanlagen mit Infraschall- bzw. Luftdruck-, Luftvolumen- oder Raumresonanzfrequenz-Technik arbeiten mit einer Art "Druckmesser", womit beim Öffnen von z. B. Fenstern oder Türen kurzzeitig entstehende geringe Luftdruckschwankungen erkannt werden und zum Alarm führen sollen. Druckschwankungen (Infraschallwellen) treten jedoch auch z. B. bei Gewitter oder starkem Wind auf. Aufgrund dessen kann es häufig zu Falschalarmen kommen, die auch durch Veränderung der Einstellung der Empfindlichkeit nicht behoben werden können, da sonst die Gefahr besteht, dass ein Einbruch nicht erkannt werden kann.

Empfehlung der Polizei und der Verbände:

Die Mindestanforderungen der Polizei an Einbruchmeldeanlagen sind im "Bundeseinheitlichen Pflichtenkatalog für Errichterunternehmen von Überfall- und Einbruchmeldeanlagen" eindeutig festgelegt. Die Grundsätze zum Einsatz von Anlagenteilen/Geräten sind in diesem Pflichtenkatalog (Pfk) unter Nr. 4.3 wie folgt geregelt:

"Es müssen grundsätzlich Anlagenteile/Geräte für Überfall- und Einbruchmeldeanlagen eingesetzt werden, die sowohl einzeln als auch auf bestimmungsgemäßes Zusammenwirken von hierfür nach DIN EN ISO/IEC 17065 für den Bereich Gefahrenmeldetechnik akkreditierten Zertifizierungsstellen (z.B. VdS) für die entsprechende Klasse geprüft und zertifiziert sind."

Für Anlagen mit Infraschall- bzw. Luftdruck-, Luftvolumen-, Raumresonanzfrequenz- oder ähnlicher Technik liegen weder Prüfungen noch Zertifizierungen von einer nach DIN EN ISO/IEC 17065 für den Bereich Gefahrenmeldetechnik akkreditierten Zertifizierungsstelle für ein Gesamtsystem vor. Zudem ist der Aufbau solcher Systeme nicht mit einer klassischen Einbruchmeldeanlage nach Pflichtenkatalog bzw. nach DIN VDE 0833 Teile 1 und 3 vergleichbar. Daher können diese Anlagen von der Polizei nicht empfohlen werden! Sie entsprechen außerdem nicht den Förderbedingungen der KfW zum Einbruchschutz und sind von der Förderung ausgeschlossen.

Beratung:

Lassen Sie sich zum Thema Einbruchschutz kostenlos von Ihrer Polizei beraten. Vertrauen Sie insbesondere bei technischen Fragen auch auf das Wissen ortsansässiger Fachunternehmen. Diese Fachleute sind auch die Richtigen, um regelmäßig zu überprüfen, ob die Alarmanlage immer noch ordnungsgemäß funktioniert.

Adressennachweise mit qualifizierten Fachunternehmen und eine kostenfreie Beratung erhalten Sie

· bei allen (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstellen (www.k-einbruch.de/beratungsstellensuche)
· beim BHE (www.bhe.de) und
· beim VdS (www.vds.de).

Informationen über die staatliche Förderung der KfW von Einbruchschutz für Privatpersonen erhalten Sie auf einen Blick unter www.kriminalpraevention.de/finanzanreize.html.

Copyright by: BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V., Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, © Stiftung DeutschesForum für Kriminalprävention (DFK), VdS Schadenverhütung GmbH
Ansprechpartner: J. Crauser (BHE), Tel.: 06386/9214-14, Mail: j.crauser@bhe.de

Informationsdokument des BHE

Informationsdokument
Informationsdokument Überwindung von EMA-Zentralen und Übertragungseinrichtungen

28.07.2020

Informationsdokument „Überwindung von EMA-Zentralen und Übertragungseinrichtungen„: Hinweise für Errichter und Betreiber


Derzeit sind insbesondere bei Objekten mit Leichtbauwänden bzw. mit nicht-massiven Decken (Sandwich) verstärkt Einbrüche festzustellen, bei denen Täter ins Gebäude gelangen und die Einbruchmelderzentrale (EMZ) und/oder die Übertragungseinrichtung (ÜE) angreifen. Daher ist insbesondere bei solchen Objekten schon bei der Projektierung darauf zu achten, dass ein Zusammenwirken baulich-mechanischer und elektronischer Maßnahmen im Zusammenhang mit einer frühzeitigen Erkennung von Einbruchversuchen gegeben ist.

Bei Nutzung von "älteren" Alarmübertragungsmöglichkeiten (nicht stehend, IP) ist der Aufbau und die Übertragung eines Alarmes sehr langsam (ca. 10-15 Sekunden), so dass bei einer schnellen gewaltsamen Zerstörung der EMZ bzw. ÜE eine Meldung nicht rechtzeitig an die Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) abgesetzt werden kann.

Deswegen sehen die Normen und Richtlinien in diesen Fällen eine 2-Wege Übertragung DP4 nach DIN EN 50136 für eine schnelle Alarmübertragung vor. Bestandsanlagen müssen auf diesen Stand umgerüstet werden. Nur dadurch wird sichergestellt, dass bei Störung oder Ausfall von EMZ und/oder ÜE die NSL schnellstmöglich (spätestens nach 180 Sekunden) über diesen Sachverhalt informiert ist und geeignete Interventionsmaßnahmen einleiten kann. Die Interventionsmaßnahmen sind mit der NSL abzustimmen. Leider erfolgt hier oftmals als "Reaktion" lediglich ein Anruf beim Betreiber am Morgen des nächsten Werktages. Dies ist keinesfalls ausreichend. Im Fall, dass beide Übertragungswege ausfallen, muss eine Reaktion wie bei einem Einbruchalarm erfolgen.

Es wird empfohlen, die EMZ und/oder ÜE mit mit einem stabilen abschließbaren Umschrank aus Stahlblech zu versehen. Der Umschrank selbst muss nicht zwingend überwacht sein, wenn der Montageort nicht ohne vorherige frühzeitige Alarmauslösung zugänglich ist und der Umschrank sich im Erfassungsbereich mindestens eines Einbruchmelders (z. B. Bewegungsmelder, Rückwandüberwachung) befindet. Je nach Installationsort reicht oft ein einfacher "Blechschrank", damit ein schneller Zugriff zu EMZ erschwert wird und die Anlageteile nicht eingesehen werden können. Eine ausreichende Belüftung der Anlageteile ist sicherzustellen.

Die Routinemeldung sollte im 12-stündigen Wechsel zwischen den beiden Übertragungswegen abgesetzt werden (d.h. nach 12 Stunden im ersten Übertragungsweg i.d.R. mit IP-Festverbindung, nach 24 Stunden im zweiten Übertragungsweg i.d.R. mit Funk-Verbindung).

Falls auf Grund der/des zur Verfügung stehenden Übertragungswege/s oder der NSL keine DP4-Übertragung realisierbar ist, sollte der Nutzer/Betreiber auf das mögliche Sicherheitsrisiko hingewiesen werden. Täter kennen heute die typischen Überwindungsarten von Übertragungswegen und nutzen diese oftmals auch bei schon einfachen Objekten mit geringerem Wertsachenanteil aus. Hintergrund: Zum Teil bieten NSL immer noch Übertragungen nach veralteten Standards zu günstigeren Konditionen an. Der Nutzer/Betreiber muss dann entscheiden, ob er das erhöhte Sicherheitsrisiko eingehen möchte.

Es ist wichtig, einen Täter auf dem Weg zur EMZ/ÜE frühzeitig zu detektieren. Um Manipulationsversuchen vorzubeugen, kann es sinnvoll sein, weitere Sicherungs-/Überwachungsmaßnahmen zu ergreifen (z.B. zusätzliche Bewegungsmelder).

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Letzte Änderung am Sonntag, 8. Mai 2022 um 10:52 Uhr.

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